Facelifts: Vor,- und Nachteilev

In der modernen Gesellschaft gilt eine straffe, junge Haut als eines der Schöheitsideale, denen Frauen und zunehmend auch Männer jahrelang mit teuren Cremen hinterherjagen. Jung soll sie wirken, straff und strahlend. Kosmetikhersteller versprechen jeder für sich die besten Ergebnisse, innerhalb der kürzesten Zeit.

Die Schönheitschirurgie hat sich in den letzten Jahren neben der Kosmetikbranche zu einem sehr lukrativen Wirtschaftszweig entwickelt. Mitunter anhand von operativen Eingriffen soll man die Möglichkeit haben sich seinem Schönheitsideal anzunähern. Brustvergrößerungen, Fettabsaugungen und Nasenkorrekturen gelten hier zu den beliebtesten Eingriffen.

Unter den meist gefragten Prozeduren gilt zunehmend auch das Facelifting. Facelifts versprechen eine umgehende Straffung und Korrektor der Gesichtshaut und deren Struktur. Dabei ist es möglich, diese auf unterschiedliche Art und Weise durchzuführen. So können heute plastische Chirurgen mit operativen Eingriffen das Hautbild verjüngen, sowie minimal-invasives Facelifting oder Facelifts ohne Operation durchführen. Dabei hat jede Alternative ihre Vor,- und Nachteile. Folgend werden die wichtigsten Pro und Contra hinsichtlich eines Facelifts unter die Lupe genommen.

Vorteile

  1. Jüngeres Erscheinungsbild

Facelifts versprechen ein jüngeres Erscheinungsbild. Dies soll vor allem durch die Straffung des Bindegewebes des Gesichts erzielt werden. Im Gegensatz zu kosmetischen Mitteln, wie Masken und Serums, ist der Vorteil des Facelifts, dass das jüngere Erscheinungsbild dauerhaft erzielt werden soll und der positive Effekt auch noch viele Jahre erkennbar sein soll.

  1. Psychologische Nebeneffekte

Rund um das Thema Schönheit spielt auch die Psychologie eine wichtige Rolle. Nicht selten ist es der Fall, dass Patienten mit einem schlechten Hautbild in Depressionen verfallen, da sie nicht glücklich mit ihren Erscheinungsbild sind. Ein Facelift verbessert nicht nur die Optik des Patienten, sonder kurbelt nach erfolgreicher Heilungsphase die Stimmung an, sobald man die jüngere Haut zum ersten Mal sieht. Des Weiteren ist die straffere Haut und allgemein attraktives Hautbild ein wichtiger Faktor zur Stärkung des Selbstbewusstseins.

  1. Alternative Facelifts

Nicht jede Art des Facelifts benötigt eine Operation mit Vollnarkose. Einer der größten Vorteile von modernen Facelifts ist die Tatsache, dass es Alternativen mit minimaler Invasion gibt. Zum Beispiel hat man heute die Möglichkeit via Botox-Spritzen sich ein Facelift geben zu lassen. Diese werden in die Haut unterspritzt und bieten sich ferner auch sehr gut an bestimmte Problemzonen zu behandeln. Auch hier ist der Dauer des Effekts länger als bei kosmetischen Mitteln, muss jedoch im Vergleich zu operativen Maßnahmen häufiger erfrischt werden.

Nachteile

  1. Narben und Schmerzen

Ein klassisches Facelift bedeutet Einschnittstellen in die Haut, was wiederum zwangsläufig zu vorübergehenden Narben führt, die abheilen müssen. So ist es nachvollziehbar, dass ein Facelift auch mit geringfügigen Schmerzen verbunden sein kann.

  1. Heilungsphase

Ein Facelift und die entstandenen Narben müssen über einen bestimmten Zeitraum abheilen und dies bedeutet, dass während der Heilungsphase man diverse Umstände beachten muss. Ferner bedeutet die Facelift-OP auch einen stationären oder ambulanten Aufenthalt in einer Klinik, was wiederum mit einer Ausfallzeit vom Arbeitsplatz verbunden ist.

  1. Operationsrisiko

Handelt es sich nicht um ein Facelift mit Botox, muss man sich bei jeder anderen Form auf eine OP und somit Narkose einstellen. Auch wenn es sich inzwischen um einen standardisierten, chirurgischen Eingriff handelt, muss man sich den allgemeinen Risiken einer Operation durchaus bewusst sein.